Rahmenprogramm

 

 

copyright: Verlag Galiani Berlin 2010

Gedenkveranstaltung

zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

 

Im Mittelpunkt: Kurt Tucholsky − „Ich bin ein aufgehörter Schriftsteller“

 

Sonntag, 21. Januar 2018, 17:00 Uhr
Ort: Rückert-Gymnasium
, Aula, Mettestr. 8, 10825 Berlin

Neben dem ehemaligen Rias-Gebäude am Stadtpark,

Parkplätze vorhanden, U 4 Innsbrucker Platz, Bus 248


2005 wurde der 27. Januar, zur Erinnerung an den Tag der Befreiung von Auschwitz, von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt. Seither führen das Ausstellungsprojekt WIR WAREN NACHBARN, das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG Berlin) eine gemeinsame Gedenkveranstaltung durch.

 

Programm

Begrüßung:

Dr. Jörg Balke, Schulleiter
Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin

Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin Bildung, Kultur und Soziales

Grußworte:

Jael Botsch-Fitterling (GCJZ Berlin)

Dr. Nikoline Hansen (DIG Berlin)

 

Zum Auftakt des Jahresschwerpunkts 2018 „Unerhörte Stimmen“:

Kurt Tucholsky − „Ich bin ein aufgehörter Schriftsteller“  

Heinrich Rolfing trägt Texte und Briefe von Kurt Tucholsky vor

 

Musik:

„Siebzehn Augenblicke des Frühlings“ (Mikael Tariwerdijew):

Maxime Parmentier (Schüler)

Lieder von Kurt Tucholsky, Peter Fischer und Peter Janssens

sowie Hildebrandt/Schneyder und Robert Opratko:

Andreas Kling (Musiklehrer),

Klavier: Bendict Goebel (Musiklehrer)

 

Moderation: Andreas Kling

An diesem Abend bleibt die Ausstellung bis 20:00 Uhr geöffnet

 

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Lesung und Gespräch

mit der Zeitzeugin

Rahel R. Mann (Jg. 1937)

 

Mo., 1. Januar 2018

17:30 Uhr 

Treffpunkt vor dem Rathaus!

 

 

Foto H. Jerabek 2017

 

 

Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Dabei ist es ihr wichtig, nach dem Lesungsteil immer wieder auf die individuellen Fragen der Anwesenden einzugehen.

Rahel Mann hat als Kind versteckt in Berlin überlebt: bei wechselnden Familien und zuletzt in einem Kellerraum in Schöneberg, versorgt von einer Hauswartsfrau. Im Zentrum steht die Frage, wie sie diese Erfahrungen verarbeitet hat und heute als Medizinerin, Psychotherapeutin und Lyrikerin mit ihnen umgeht.

 

Der nächste Termin für die Lesung:

5. Februar 2018