Kleine Reihe in der Halle:
 

Montag, 29. April 2019

18.00 Uhr
Ausstellungshalle
Lesung und Buchvorstellung
Dr. Peter Jochen Winters

 

"Den Mördern ins Auge gesehen" −  Berichte eines jungen Journalisten vom Auschwitz-Prozess 1963-1965
Metropol-Verlag 2015

 

Als im August 1965 der Auschwitz-Prozess vor dem Landgericht Frankfurt mit den Urteilen endete, stellte das einen wichtigen Teil der juristischen Aufklärung des nationalsozialistischen Unrechts während des Holocaust in der Bundesrepublik dar.
 
Dr. Peter Jochen Winters (geb. 1934) hat als junger Journalist über rund zwei Jahre den Auschwitz-Prozess begleitet und in der Wochenzeitung „Christ und Welt“ über den Prozess und die Auslassungen der verschiedenen Beteiligten berichtet. Später hat er sich in der  Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) weiter mit der Ermordung der Juden auseinandergesetzt.

In seinem Buch „Den Mördern ins Auge gesehen“ finden sich die verschiedenen Beiträge, aber auch Auszüge des Urteils sowie Zeugenaussagen.
 
In der „Kleinen Reihe in der Halle“ stellte er sein Buch vor.

 

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Lesung und Gespräch

mit der Zeitzeugin

Rahel R. Mann (Jg. 1937)

 

Mo., 6. Mai 2019

17:30 Uhr 

in der Ausstellung

 

 

Foto H. Jerabek 2017

 

 

Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Dabei ist es ihr wichtig, nach dem Lesungsteil immer wieder auf die individuellen Fragen der Anwesenden einzugehen.

Rahel Mann hat als Kind versteckt in Berlin überlebt: bei wechselnden Familien und zuletzt in einem Kellerraum in Schöneberg, versorgt von einer Hauswartsfrau. Im Zentrum steht die Frage, wie sie diese Erfahrungen verarbeitet hat und heute als Medizinerin, Psychotherapeutin und Lyrikerin mit ihnen umgeht.

 

Der nächste Termin für die Lesung:

3. Juni 2019