Hörstationen

 

 

Der „Eindruck des Authentischen“, der beim Lesen der Alben entsteht, wird seit 2013 durch die Installation von Hörstationen verstärkt. Im Rahmen des berlinweiten Themenjahres „Zerstörte Vielfalt 1933- 1945“ wurden 15 kurze Hörstücke den entsprechenden Alben zugeordnet. Die Besucherinnen und Besucher hören über Kopfhörer z. B. die authentischen Stimmen des Schriftstellers Kurt Hiller oder des Musikers Ilja Bergh, also von bekannten und weniger bekannten Zeitzeugen, während sie gleichzeitig in deren biografischen Alben blättern und ihre Fotos betrachten. Diese Hörstationen verbleiben –  als nachhaltige Folge des Themenjahres – in der Dauerausstellung und sollen aufgrund der großen Nachfrage in Zukunft weiter ausgebaut werden. Von fast allen Zeitzeugen, mit denen wir persönlichen Kontakt hatten, liegen Originalinterviews vor.

Es bedarf eines größeren redaktionellen und technischen, d.h. auch finanziellen Aufwandes, diesen Archivschatz zu heben und verfügbar zu machen.